6. Mai 2010

How to escort the Courtesan

Dear suitor, 

if you are interested to spend adventurous and intense moments with the courtesan, there are some things you should know.

She is a very playful and sensual woman, she loves men, who adore the powerful beauty and caprice in a woman, who like to serve a woman's nature. Not in the limited sense of the stereotype, but essentially and naturally, with dignity and self-confidence.

Limitation is not her style at all. Her fantasy and creativity is almost boundless so please don't limit this gift with a strict imagination about the course of action. If you want to get an arrangement with her please don't reduce her to a service provider. However she is very curious about your fantasies, wishes, desires and passions. Reveal your little secrets to her for that she creates your delight: you  being surprised, being part of a game, that maybe expands your understanding and consciousness of  erotics and sex. If you are interested in a rendez-vous with her, she expects you to write her in your own speech as she doesn't know most of these short cuts used in the escort business and is not interested to learn this kind of language.

The courtesan respects the consuming and demanding nature in men, but she does inspire more the hedonistic nature, the nature which adores to explore slowness and tastiness in erotics and sex. She is interested in you as a human, erotical, sensual and intellectual being; to have a stake in each other in moments of an intense presence.

If you now want to come closer, write me...

With love and power

Inana

3. Mai 2010

Verbündet mit der Kurtisane

"Das nächste Mal, wenn wir uns sehen", sage ich zu dir mit dem dir bereits bekannten Unterton am Telefon, "machen wir ein provokant-sinnliches  Spiel". Deine sich weitenden neugierigen Augen und dein verschmitztes Lächeln kann ich förmlich durch das Telefon sehen, und weil du meine Vorliebe für derartige Abenteuer mittlerweile kennst, fragst du mich nur einsilbig mit erwartungsvollem Ton: "Ja?"

"Nachdem wir uns angemessen eingestimmt haben", teile ich dir augenzwinkernd mit, und du weisst ganz genau, was das bedeutet..."gehen wir in einer angesagten Bar oder Club aus, wo man auch tanzen kann. Wir gehen dort hin als Verbündete, aber für niemanden eindeutig ersichtlich, dass wir zusammen gehören. Wir begegnen uns scheinbar zufällig an der Bar und kommen unverbindlich ins Gespräch. Nebenbei nehme ich die anderen Männer zur Kenntnis, deren Interesse ich schnell geweckt habe. Die Musik ist laut und sehr tanzbar und weil es sich dabei nicht wirklich gut unterhalten lässt, beginne ich mich irgendwann zu ihr zu bewegen. Meine Bewegungen sind sehr langsam und präzise, sehr verführerisch so wie du es bereits selbst erfahren hast..." Du kommentierst mit einem verschwörerischen "mmmh..." und kannst dir schon vorstellen, was meine Fantasie gerade für einen Film kreiert.

"Während ich so tanze", fahre ich fort, "wende ich dir scheinbar keine Aufmerksamkeit mehr zu. Ich bin nun die gefährliche Verlockung und Herausforderung für die Männer um uns, die mich alleine tanzend wahrnehmen. Es dauert nicht lange, da wagt sich ein Opfer an mich heran. Ein junger Mann versucht mich für sich zu gewinnen, in dem er mit mir zu tanzen beginnnt.Ich nehme seine Hände und lege sie langsam um meine Hüften und ziehe ihn sehr nah an mich heran. So nah, dass ich spüren kann, was seine Hormone bereits mit ihm veranstalten..." Du lehnst dich angeregt zurück und sagst mir ins Telefon, dass du erahnen kannst, was ich da spüre, denn du würdest es gerade bei dir selbst spüren.

"Nun halt dich noch zurück", lache ich. "Während er mir so nahe ist, wird er versuchen, mich zu küssen aber ich drehe meinen Kopf leicht zur Seite. Ich fixiere in so stark mit meinen Augen, dass er verunsichert  innehält. Meine Lippen berühren die seinen nun einen hauchbreit und ich lasse seine Augen nicht mehr los. Ich ziehe ihn nun sehr nah an mich, so dass unsere Körper sich im Einklang zur Musik bewegen. Ich treibe ihn vor mir her, küsse ich ihn plötzlich und fordernd und führe ihn darauffolgend gekonnt über den schmalen Grat zwischen subtiler Provokation und Erregung öffentlichen Ärgernisses. Spätestens jetzt ist er mir verfallen. Du bist mittlerweile nicht mehr der einzige, der das Szenario interessiert und angeregt beobachtet und dass ich nun für eine Vielzahl von Männern das Objekt der Begierde bin erregt dich stark. Was dich aber noch mehr anmacht ist die Tatsache, dass alles, was im Kopfkino unserer unwissenden Mitspieler und Zeugen gerade passiert, später dir widerfahren wird..."

Wohin der Einfallsreichtum von Kurtisanen noch führen kann, erfährst du hier.

Lust auf ein Spiel...? 

1. April 2010

Varekai - Ganz gleich, wohin

Einem Genuss der Extraklasse, den man momentan in München erleben kann, sollte man sich unbedingt hingeben: vom 1.4. bis 2.5. gastiert der Cirque de Soleil mit seiner Show "Varekai" im Olympiastadion und betört mit seinen unfassbar schönen und atemberaubenden akrobatisch-musikalischen Performances. Varekai bedeutet in der Sprache der Roma, den Wanderen in der Welt, "ganz gleich, wohin" bzw. "wohin auch immer", es ist zugleich Liebeserklärung und Anerkennung an die Seele der Nomaden und die Kunst der Zirkustradition.

Man verweilt in Momenten voller Faszination, gebannt und gefesselt, unfähig eines klaren Gedankens. Bewegungen wie von Wesen eines anderen Sterns, an Eleganz und Geschmeidigkeit kaum zu überbieten: in diesen Augenblicken offenbart sich reinste Vollkommenheit. Berührt und eingetaucht in dieses fast mystische Erlebnis bekommt man einen Eindruck von Ewigkeit und Zeitlosigkeit. Die Sehnsucht nach der eigenen Vollkommenheit wird geweckt, die Sehnsucht, in dieser Vollkommenheit aufzugehen und sich in ihr aufzulösen.

In der Grazilheit der Darstellungen schwingt eine Erotik mit, die ihresgleichen sucht. Man kann den erotischen Kosmos, den die Beherrschbarkeit des Körpers eröffnet, nicht nur sehen, sondern förmlich spüren. Um diese Sinnlichkeit zu erwecken und zu vertiefen hast Du mit der Kurtisane eine prädestinierte Begleitung, die mit Dir in die Welten dieser akrobatischen Kunst und Schönheit eintaucht, um derart inspiriert mit Dir im Anschluss den Welten der sinnlichen Erotik ihre Geheimnisse zu entlocken...

Wenn Du jetzt Lust auf dieses aussergewöhnliche Erlebnis bekommen hast, dann schreib mir.

 



6. März 2010

Sex ist ZEN

Du atmest schwer doch ist dir ganz leicht. Dein Denken ist ausgeschaltet, dennoch bist du hellwach. Vorher warst du noch benebelt, doch jetzt ist alles völlig klar, offenbart.

Diese Frau auf dir, sie hat dich völlig in ihrem Griff; ihre Bewegungen sind rhythmisch, sie vollführt einen wilden Tanz auf dir, und dabei beherrscht sie jeden Schritt. Du lässt dich gerne führen und geniesst den Anblick dieser sich hingebenden Göttin auf dir, du in ihr. Ihre Augen fixieren dich, sie blickt dir direkt in die Seele und du spürst, wie sie dich in dieser Situation aufs äusserste auskostet. Fast andächtig nimmt sie deinen Kopf in ihre Hände und zieht dich zu sich nach oben, um ihre lebendige Zunge in deinem feuchten Mund zu versenken. Du bist in einem Rausch, doch ganz klar, bei ihr, in ihr, in dir. Was davor, vor ewiger Zeitlosigkeit nach unerträglicher Erregung und nicht enden wollender Lust sich noch anfühlte, ist nun zu einem ekstatischen Zustand erwachsen, der deinen ganzen Körper, deinen ganzen Geist, dein komplettes Sein in Besitz genommen hat. Die Wellen der Ekstase durchströmen dich, ein Elektrisieren erfasst dich bei jeder Bewegung, die von ihr auf dich über geht, von jedem lustvollen Atemzug, der ihren Mund verlässt und ihn deinem Ohr, in deinem Mund aufgefangen wird. Ein Zittern erfasst dich und du kannst nicht mehr unterscheiden, ob dieses Zittern von ihr oder von dir ausgeht.

Sie hält deinen Kopf nun fest in ihren Händen und du kannst nicht anders, als in ihre tiefen Augen zu blicken. In diesem Moment kommst du an, in ihr und sie, sie erbebt auf dir, ihre Augen in deiner Seele. Der Geschmack der Ewigkeit breitet sich in dir aus, dein Körper pulsiert, verschlungen in ihr, atmend, stöhnend. Umfassend lasst ihr euch los...

Und was offenbaren mir Deine Augen im Moment des Höhepunkts?
Schreib mir...

14. Februar 2010

Blind Date

Wie verabredet sitzt Du auf dem Stuhl in Deinem Hotelzimmer, die Augen verbunden. Die Zimmertür hast Du nur angelehnt und Dir ist ein wenig bang, dass jemand Dein Zimmer betreten könnte, den Du nicht erwartest. Du hast nur noch Dein geöffnetes Hemd an und sonst nichts. Aufgeregt wartest Du, fragst Dich innerlich, auf was Du Dich da eigentlich einlässt, bist ungewiss, kannst nicht wirklich abschätzen, was auf Dich zukommt. In Deinem Kopf spielen sich viele Filme ab, Du bist erwartungsvoll und erregt.

Mittendrin in Deinem Kopfkino hörst Du plötzlich, wie jemand den Raum betritt. Du sagst nichts, und auch zu Dir sagt niemand etwas. Du spürst, wie sich jemand auf Dich zu bewegt und überlegst kurz, ob Du nicht einfach die Augenbinde abnehmen sollst und...

"Na, wartest Du schon lange...?" flüstert Dir eine erotische weibliche Stimme von hinten ins Ohr. Du willst etwas erwidern, doch eine weiche Hand legt sich sanft auf Deine Lippen und verschliesst Deinen Mund. Die weichen Hände fahren langsam mit ihren Fingern durch Deine Haare, Deinen Nacken hinunter und bleiben schliesslich auf Deinen Schultern liegen, um weiter nach unten zu gleiten und allem Anschein nach Dir das Hemd auszuziehen...die Ärmel ziehen sich jedoch nicht über Deine Handgelenke und in dem Moment, als Du weisst, sind deine Hände hinter dem Stuhl verbunden und Du kannst sie augenblicklich nicht mehr befreien.

Nun sitzt Du nackt auf einem Stuhl mitten in einem Hotelzimmer, mit verbundenen Augen  und Händen und einer prallen Erektion und weisst eigentlich nicht mal genau, wer nun in Deiner Gegenwart ist. Du spürst plötzlich einen Atemhauch hinter Deinem Ohr, feuchte Lippen, durch die sich eine Zunge den Weg Deinen Hals entlang hinab macht. Du bist unglaublich erregt, und dass Du derart ausgeliefert bist, macht Dich  auf sehr elektrisierende Weise halb wahnsinnig. Die weiche Hand fährt Deinen Oberkörper hinab und streichelt Dich sanft aber bestimmt, sie streift en passant Deine sichtbare Erregung, aber hält dort nicht an. Ein warmer, leichter Frauenkörper setzt sich auf Deinen Schoss, Du spürst die Nähe zu ihrem Lustzentrum, spürst die Wärme, die sich von dort verströmt, saugst es in Dich auf, mit jeder Pore...Du möchtest diesen Körper einatmen, möchtest selbst eingeatmet werden, aufgesaugt, aufgelöst, möchtest zerfliessen. Du atmest ihren weiblichen Duft ein und möchtest mehr davon kosten, mehr. Deine Sinne sind benebelt, Du bist berauscht, Du bist zu allem bereit...

Lust auf ein Blind Date...?

25. November 2009

Distanz aus der Nähe

Es ist ein wunderbares Spiel, aus der Distanz die Nähe zu erfassen um sich dann kurz vor Verschmelzung wieder zu entfernen. Nähe erzeugt Vertrautheit, Distanz erzeugt Begehren. Beides zusammen im Wechsel sind eine aufregende Mischung, die Spannung erzeugt und Raum für Vertrauen lässt, um sich der Distanz ausliefern und sie  in ihrem anderen Ausdruck der Nähe geniessen zu können.

Die Sehnsucht und Unerfülltheit, welche Distanz erzeugt, sie sind das Gefäss, in dem man überfliessen kann. Die Kunst ist, die Distanz bis aufs äusserste zu erregen, so dass sie als Kitzeln gerade noch spürbar ist, wie ein Windhauch, der sanft aber bestimmt am Ohr vorbei rauscht und von sündigen Fantasien erzählt, leise, andeutungsweise, subtil, aber eindeutig. So kommt sie langsam in Nähe und berührt immer mehr, erst ganz vorsichtig, kommt immer näher bis sie ganz nah vor dir steht, in ihrer ganzen Grösse und Mächtigkeit, gefüllt mit Leidenschaft und Verlangen, Erfüllung und Erhörung.

Die Spannung dieser grösstmöglichen Nähe zwischen zwei Individuen steigt fast ins Unerträgliche und doch ist da der Wunsch, es möge augenblicklich nie mehr enden. Rettung naht in Form der Auslieferung in diesen Zustand, dann passiert das Loslassen, langsam, allmählich löst es sich, entspannt sich...das Vertrauen wandert mit in diesen Raum der Distanz, um einer neuen Woge von Leidenschaft Antrieb, Euphorie und gleichzeitig Boden zu geben...

Und wo stehst du gerade?

Erzähl es mir...

25. September 2009

Erotik - Die Kunst der Andeutung

Erotik raffiniert den Sex, sie enthüllt das Feine in ihm und schenkt ihm eine Fülle unterschiedlichster Aromen. Die Erotik bereichert den Sex um den Geist und die Sinnlichkeit, regt seine Fantasie an, erweitert seine Grenzen, in dem sie mit dem Aufschub der Lust spielt. Sie bedeutet ein langsames und respektvolles Ertasten und hat ganz viel mit Integrität und Würde zu tun.

Erotik will nicht schnell am Ziel sein, sondern liebt es, im Augenblick zu verweilen, einen bestimmten Anblick in sich zu verewigen, in eine bestimmte Stimmung einzutauchen, einen Duft zu inhalieren - die Entdeckung der Langsamkeit, die Offenbarung der Sinnlichkeit. Sie macht die Distanz zum Erlebnis, füllt sie mit dichter Spannung um sich letztlich in Nähe zu verbinden.

Erotik macht aus Sex Kunst. Und wo findet man in Europa grössere erotisch-künstlerische Inspiration als in Paris, der "Cité de L'Amour"? Neben den Klassikern wie Moulin Rouge oder Crazy Horse lohnt sich auch ein Besuch im Musée de l'Érotisme de Paris. Aber auch ein einfacher Spaziergang kann sehr inspirierend sein, gelassen in einem der unzähligen Strassencafés sitzend und sich tief, für Momente des Schweigens in die Augen blickend und zu ahnen, aber niemals zu wissen, auf welche Weise einen das erotische Knistern zusammenführt.

Man kann sich noch der Faszination von Helmut Newtons sinnlich-ästhetischen Werken in der Kunstgalerie des Hotel Square hingeben um sich danach dort ein lebendiges Spielfeld zu erschaffen...?